Factory of Projects
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Projekt: Ofen 2000+


Status:     Planung: Abgeschlossen
      Bau: Start in Kürze

Um in Zukunft möglichst viele Projekte umsetzen zu können, brauche ich spezielle Teile aus Metall. Leider verfüge ich nicht über eine CNC-Fräse. Aus diesem Grund werde ich mit einem Freund einen Ofen bauen, der es erlaubt, Stahl zu schmelzen.

p-ofen1-skizze

Die Funktion:

  1. Die Aussenhülle, sie wird zum Brennraum hin höchstwahrscheinlich aus Lehm Bestehen. Der Außenmantel wird gemauert.
  2. Der Innenraum muss große Temperaturen aushalten (mehr als 2000°C) Materialien aus dem Baumarkt eigenen sich kaum dafür.
  3. Wie auch der Innenraum stellt der Rost eine große Herausforderung dar. Die heiße Luft strömt von unten ein und die glühenden Kohlen liegen oben aus. Es existiert also ein extremer Temperaturunterschied. Der Rost kann reißen oder durch die Hitze der Kohle schmelzen.
  4. Die Wendel (später näher erklärt) ist quasi der "Booster" für den Ofen, sie heizt die Luft vor.
  5. Die Zuluft wird durch ein Gebläse erzeugt.
  6. Das Rohr zur Düse darf nicht außen verlaufen (Verbrennungsgefahr), was jedoch dazu führt, dass man es einmauern muss.
  7. Der "Kamin". Er ist sehr kurz und sehr dünn, denn es kommt bedingt durch die Temperaturen zu einer Flammenbildung, und das Gebläse ist so stark, dass ein Kaminzug nicht notwendig ist. Wenn er mal in Betrieb sein wird, wird es aussehen wie eine kleine Rakete.
  8. Der Fuß, ein unwichtiges Bauteil, sollte aber die Last gut tragen können.
  9. Das Reinigungsrohr, damit alte Asche problemlos entfernt werden kann (Es wird ein Probfen eingesetzt, damit das Feuer nicht nach unten durchschlagen kann)


Technische Anforderungen:

  • Ofen muss aus feuerfestem Material bestehen (von Innen ausgekleidet mit Lehm)
  • Temperatur (über 2000 °C, möglich durch Koks)
  • einfach und günstig herzustellen (Kosten unter 150€)

Probleme die auftreten können:

  • Der Ofen "schmilzt", wenn die Temperaturen zu hoch sind.
  • Konstruktion der Tür (Kuppelofen muss seitlich zugänglich sein).
  • Erhitzung der Gebläseluft reicht nicht aus.

Da bald das Projekt starten wird, möchte ich nun schon einmal Bilder von den 3D-Plänen veröffentlichen:

Bei der Konstruktion handelt es sich um einen Kuppelofen. Der Brennraum ist von alles Seiten ummantelt, um höhere Temperaturen zu erreichen.

p-ofen1-draufsicht

Die Wendel:

Im unteren Teil wird der Koks eingefüllt, welche durch ein Gebläse zum glühen gebracht wird. Die Luft aus dem Gebläse wird durch eine Wendel im Brennraum vor geheizt um die Effizienz, und die Temperaturen zu steigern.

p-ofen1-spirale

Die Wendel muss ständig in gekühlt werden, da sonst die Luft in der Wendel zu heiß werden würde und der Stahl Stahl und damit die Wendel schmelzen würde.

Die Tür:

Die Tür hat mehrere Funktionen. Erstens soll sie vor Flammen schützen, und sie soll die Temperatur in der Brennkammer halten. Aus diesem Grund wird eine 3-fach Verzahnung eingebaut:

1. geschlossen:

p-ofen1-tuer1

2. geöffnet:

Tür2

Die Konstruktion lässt sich mit einem Scharnier ohne verhaken öffnen und schließen. Dafür sorgt die Verzahnung, die quasi in einer Linie verläuft. Lediglich das Gewicht könnte zu einem Problem werden (Unterstützung durch Stahlträger?).

Das Gebläse:

Ein wichtiges Element des Ofens sind die Düsen, oder allgemeiner gesagt das Gebläse mit dem Rost. Der Rost kann verglühen, da die Kohlen direkt auf ihm liegen. Dies kann dann auch dazu führen, dass die Düsen in kürzester Zeit kaputt gehen können (verstopfen).
Der Rost, auf dem die Kohlen liegen, muss also extrem hitzebeständig sein und die Düsen dürfen nicht zu groß, oder zu klein sein, damit sie nicht verstopfen.


Die Galerie mit einigen Zeichnungen:

g-ofen-link

Das 3D-Modell zum  selber anschauen:

Download-Ofen-3D
www.factory-of-projects.de